Der Rheinkomet zur Tour de France

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City, Langzeitbelichtung

Ich habe den zweiten Tag des Tour de France Wochenendes genutzt und bin mit der lieben Anja vom Fotostammtisch Langenfeld nach Düsseldorf gefahren um endlich mal den Rheinkomet zu fotografieren.

Der Rheinkomet ist eine besondere Lichtinstallation auf dem Rheinturm, die den Nachthimmel zu besonderen Anlässen mit 56 Xenon-Gasentladungslampen bedeutet. Dabei sind verschiedenste Farben darstellbar durch die Lampen, die auf 195 m Höhe bewegt werden. (Quelle: Wikipedia)  

Das sind meine schönsten Rheinkomet-Fotos

Was habe ich an diesem Abend gelernt?

Ich habe mich etwas über mein 70-200 mm Zoom geärgert. Zu unrecht wie ich später schmerzlich herausgefunden habe. Ich wollte gerne Close-Up-Aufnahmen der Spitze des Rheinkometen machen und habe das 70-200 vor die Kamera geschnallt.

Was war der Fehler?
Ich habe leider NICHT die Schnellwechselplatte des Stativs an der richtigen Stelle nämlich direkt am Objektiv befestigt, wie man es eigentlich bei größeren Zoom-Objektiven machen sollte. 🤦🏻‍♂️ Dazu kam, dass ich natürlich lange belichten musste, weil es schon dunkel war. Naja Schwamm drüber.

Warum solltest Du daran denken?
Die Kombination aus Kamera und Zoom ist an sich schon deutlich größer als mit Immerdrauf-Objektiven und bietet Wind (…und ja leichter Wind reicht auch) eine deutlich größere Angriffsfläche. Bitte befestige größere Zoom-Objektive unbedingt an der dafür vorgesehenen Stelle am Objektiv und NICHT über den Kamera-Body.

Zoom-Objektive: Auf dem Stativ immer hier die Schnellwechselplatte anbringen

Was habe ich noch gelernt?

Ich habe gelernt, dass ich mich noch mehr mit interessanten Perspektiven schon im Vorfeld befassen muss. Ich hätte mir im Nachhinein gut vorstellen können z.B. den Rheinkometen auch einmal direkt  von unten zu fotografieren – sozusagen aus der Frosch-Perspektive. Das hätte auch ein schönes Motiv abgegeben.

Also: Learnings für nächste Mal merken und besser machen.

Euer

Tobias

8 Kommentare

  1. Toll, das ist wunderbar scharf und gefällt mir sehr, Tobias. Ich hätte auch gerne davon ein Close Up gesehen. Mein letztjähriger Versuch mit dem Rheinkometen war von der Belichtung her nicht perfekt. Dieses Jahr hatte ich irgendwie keine richtige Lust. Wie hast du belichtet?

    Liebe Grüße, Bee

    • Danke 🙂 Ich habe bei Blende 13 15 Sekunden belichtet. Ab und zu habe ich etwas variiert. Ich dachte leider nicht daran gedacht dich zu fragen, ob du mitwillst. 😉 Liebe Grüße

  2. Letztes Jahr hatte ich bei f8 30sec belichtet, das war nicht optimal. Was mich im Nachhinein geärgert hat, aber nachts sieht man auch auf dem Display nicht so wirklich gut.

    Ich kann nicht lange laufen oder lange stehen, und bin daher als Fotopartner nur eingeschränkt geeignet, trotzdem vielen Dank 🙂

    Liebe Grüße, Bee

  3. Hi,

    deswegen mache ich immer 2-3 Shots je Motiv und spiele ein wenig mit den Einstellungen. Im Regelfall ist eigentlich immer etwas Brauchbares dabei. Das Display ist sehr unzuverlässig, allerdings kann man Schärfe schon gut checken.

    Kein Problem – es findet sich sicherlich etwas, wo auch Du als Fotopartner mitmachen kannst.

    Liebe Grüße
    Tobias

  4. Es freut mich dass Du es zum Rheinkomet geschafft hast. An mir musste der Komet leider auch im diesem Jahr vorbeiziehen.

    Die Bilder sind toll geworden die Du hier veröffentlicht hast.

    • Kein Problem Lars – kommt bestimmt wieder. Ich würde mich freuen, wenn wir auch ohne Anlass einfach mal nach Düsseldorf fahren.

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